1822direkt Bank

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Die Gesellschaft 1822direkt entsprang im Jahr 1996 aus der Frankfurter Sparkasse und ist als GmbH zu 100 % bis zum heutigen Tag eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse.

Als Name für die GmbH wurde bewusst das Jahr 1822 gewählt, da dieses als Gründungsjahr der Mutterbank dokumentarisch verbrieft ist. Nachdem die Frankfurter Sparkasse im Jahr 2005 von der Helaba, der Hessisch-Thüringer Landesbank, übernommen wurde fiel auch die 1822direkt Gesellschaft in den Besitz der Helaba. Als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft sind aktuell Manfred Weinel in seiner Funktion des Sprechers der Geschäftsführungs sowie Manfred Friedrich nebst Felix Schwarze eingetragen. Die 1822direkt verfügt über einen Aufsichts, unter dessen Vorsitz von Stephan Bruhn die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft kontrolliert und genehmigt werden.

Land Deutschland
Firmensitz Frankfurt am Main
Rechtsform GmbH
Gründung 1996

In ihrer Funktion als reine Vertriebsgesellschaft der Mutterbank bietet die 1822direkt Bankprodukte ausschließlich für Privatkunden an, die ihre Bankgeschäfte sowohl online als auch telefonisch abwickeln können. Zu dem Bankportfolio gehören sowohl Depot- als auch Girokonten sowie Tagesgeldangebote, auch der Wertpapierhandel sowie Festgeldkonten können bei der 1822direkt getätigt werden. Seit einigen Jahren gehören auch Kredite zum Bankportfolio der Gesellschaft. Der Privatkunde kann über die Vertriebsgesellschaft sowohl klassische Ratenkredite als auch Baufinanzierungen sowie mit der Thematik zusammenhängende Versicherungen erwerben. Obgleich die 1822direkt mit der 500 502 22 über ein eigenes Bankleitzahlensystem verfügt, so können die Kunden der Gesellschaft auch das Konto-Nummern-System der Frankfurter Sparkasse 500 502 01 nutzen. Das System der Frankfurter Sparkasse wurde jedoch von der Gesellschaft lediglich im Rahmen der IBAN-Bildung verwendet.

Die Tochtergesellschaft 1822direkt gehört dem Haftungsverbund der Finanzgruppe-Sparkassen an. Dieses System beruht im Wesentlichen auf drei tragenden Elementen, die sich aus dem Sparkassenstützungsfonds für regionale Giro- und Sparkassenverbände sowie der Sicherungsreserve von den Landesbanken sowie der Girozentralen nebst Sicherungsfonds von den Landesbausparkassen zusammensetzt. Auf diese Weise werden die Kunden der Gesellschaft vor einem etwaigen Liquiditätsausfall der Gesellschaft geschützt, da der Haftungsverbund diese, wenn auch unwahrscheinlichen, Fälle umfassend abdeckt.